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Spreewaldregion
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© Grund- und Oberschule “Mina Witkojc” Burg (Spreewald), 2016
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Die Spreewaldregion Eine alte Sage berichtet: “Einst pflügte der Teufel die Spree. Er pflügte mit zwei schwarzen Ochsen und lautem Gebrüll. Das ging schwer, die Ochsen kamen nicht so richtig vom Fleck. Da nahm der Teufel seine Mütze und warf sie vor Wut nach den Ochsen. Die sprangen vor Schreck kreuz und quer - darum ist die Spree heute so krumm und stark verzweigt.” Das UNESCO-Biosphärenreservat Spreewald liegt im Land Brandenburg südlich von Berlin und ist eine uralte Natur- und Kulturlandschaft in der Niederlausitz (sorb.: luza; der Sumpf): 75 km lang und 16 km breit, mit 970 km Fließgewässern, hier bei uns “Fließe” genannt, die die Spree in das Baruther Urstromtal gegraben hat. Er unterteilt sich in 4 Schutzzonen. Der Spreewald ist eine der faszinierendsten Niederungs- landschaften Mitteleuropas, die von deutschen und slawischen Kultureinflüssen geprägt wurde. Lange Zeit konnten die verstreut liegenden Gehöfte nur mit dem Kahn erreicht werden und auch heute noch ist dies das gebräuchlichste Verkehrsmittel, wenn auch zunehmend mehr für die Touristen, die auf den schier endlosen Wasserwegen Ruhe und Entspannung suchen. Für Statistiker: Das Biosphärenreservat ist 475 qkm groß, es umfasst 130 qkm Wald, 115 qkm Ackerfläche, 176 qkm Grünland und 14 qkm Wasserfläche sowie 37 Gemeinden und 2 Städte, in denen 50 000 Menschen wohnen, ihrer ursprünglichen Abstammung nach Slawen, die heutigen Wenden/Sorben.
Der Spreewald weist eine reiche Tier- und Pflanzenwelt auf. Mehr als 585 Pflanzen des Spreewaldes stehen auf der “Roten Liste” der vom Aussterben bedrohten Tier- und Pflanzenarten. Wegen seiner geografischen Lage beherbergt er atlantische Pflanzen wie Königsfarn, Geißblatt und Sumpfsimse ebenso aber auch kontinentale Pflanzen wie Sand-Tragant und Blutroter Storchschnabel. Es wachsen auch Sumpf-Porst, Rosmarin-Heide, Sonnentau und Moosbeere. Im Spreewald zu Hause ist der See- und Fischadler, Kraniche, Schwarz- und Weißstorch, Eisvogel und Wiedehopf.
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